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Nach allen Press Events müsste die E3 eigentlich gelaufen sein, immerhin ist sie ein einziges sich selbst zelebrierendes Press Event. Die Überraschungen blieben dürftig, um nicht zu sagen überraschend dürftig, wenn man mir die Wortwiederholung erlaubt. Von Nintendo hatte ich mir – und dass als Nintendo Fan seit NES Zeiten – gar nichts mehr erwartet. um so besser, wenn etwas passiert wäre. Ich habe Brawl und damit kann ich leben aber um ehrlich zu sein habe ich die Wii nur deswegen und das sagt einiges.
Man sieht die vor allem in den Comments zu den Wii-Pressekonferenzen und Spielepräsentation die Wut und Verachtung der Core-Gamer. Das ist nichts Neues und war, glaube ich, allen sofort zu Releasezeiten klar; mmerhin verkauft sich die Wii und der DS erstaunlich gut; wäre ich Nintendo würde ich es wohl auch ignorieren.
Aber es ist doch ein bisschen seltsam: Wenn die Wii allen den Zugang zu Videospielen ermöglichen soll, wieso dann nicht der offensichtlichsten Zielgruppe: die Videospieler?
Andererseits, wie gesagt, wen kümmerts?
Sonys Home und Microsofts Avatare sind interessante Schritte, vor Allem für all die Hardcore-Gamer, die sich immer über Miis aufgeregt haben. Während Microsofts Variante allerdings nur wie ein Mii-Klon wirkt, hat Sony etwas geliefert, oder besser: wie üblich: wird (Doppeldoppelpunkt. Nicht schlecht), über das man sich tatsächlich neue Gedanken machen kann. Allerdings war ein Schritt in diese Richtung zu erwarten und obwohl ich mir den den Trailer zu Mirror’s Edge mittlerweile genauso gerne ansehe (und anhöre) wie den Final Fantasy XIII Trailer, bleibt es wie bei der E3: keine große Überraschung.
//schmoek
Wieso ist den die Wii so ein Graus für „Hardcore-Videogamer“? Kann man das für einen Außenstehenden (PC-Gamer) wie mich auf den Punkt bringen?
Ich hab ein paar Mal bei einem Freund „Guitar Hero“ gespielt, war schon lustig so als Zeitvertreib vorm Fortgehen und mit ein paar Bier.
Ich finde, dass die Entwicklung des Spiele-Sortiments der Wii eher auf Gelegenheitsspieler abzielen; das ist keine große Überraschung, aber es wirkt so, als hätten sich die großen Publisher von der Konsole distanziert.
Den Hardcore-Gamern war das wohl von Anfang an klar: Die hardwaremäßigen Beschränkungen der Wii erlauben nicht allzu viel Spielraum. Das eigentliche Problem ist aber, dass die Industrie der Erwartungshaltung gerecht werden und Spiele niederer Qualität produzieren kann, die auch tatsächlich akzeptiert werden.
Guitar Hero, SSB Brawl und Super Mario Galaxy sind die Ausnahmen, aber das Lineup gibt nicht mehr allzu viel her.
Die meisten Publisher steigen auf Minigamesammlungen um und setzen auf Kurzweiligkeit, was ja auch in Ordnung ist; dafür ist es aber mit den Rollenspielen, FPS (wofür die Konsole ja herrlich geeignet ist), etc. nicht weit her.
Kompensieren könnte das der Wii-Ware Kanal, aber das wird noch eine Weile dauern; im Moment ist das Angebot noch zu klein.